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Erfolgsgeschichte Opernloft

Yvonne Bernbom, Inken Rahardt 

Das Opernloft – eine Erfolgsgeschichte

Im Jahr 2002 gründeten die Opernsängerinnen Yvonne Bernbom und Inken Rahardt das Junge Musiktheater Hamburg. Die Idee: Kindern, Jugendlichen und Opernneulingen den Einstieg in das „verstaubte“ Genre Oper zu erleichtern. Ein weiterer Aspekt war, jungen ausgebildeten Sängern eine Chance zu geben, auf der Bühne zu stehen. Sänger und Musiker waren in der Medienstadt Hamburg schnell gefunden. Mit ihrer ersten Produktion „Die Zauberflöte“ reiste das damalige Tourneetheater durch ganz Deutschland, und die schnell wachsende Fangemeinde des JMH sorgte für ein rasches Wachstum des Theaters. Zahlreiche Produktionen folgten. „Der Ring des Nibelungen“, „Der Freischütz“ oder auch „Hänsel und Gretel“ begeisterten Operneinsteiger in der Bundesrepublik. Die H1-Club-Lounge diente in dieser Zeit als erste feste Spielstätte in Hamburg.

2007 wird schließlich die Probebühne des JMH in der Eilbeker Conventstraße zur ersten eigenen Spielstätte umgebaut. Hohe Decken und ein gemütliches, modernes Ambiente passen perfekt zum jungen Stil der Produktionen. Das Opernloft feiert im September 2007 Eröffnung. Der Name wird Programm und schon bald ist das Opernloft in Hamburg als das Opernhaus für Einsteiger stadtbekannt. Überwiegend privat finanziert, werden auch einige Produktionen durch Stiftungen und die Hamburger Kulturbehörde unterstützt. Mittlerweile hat das Opernloft ein Repertoire von 30 Produktionen und plant allein in der ersten Hälfte der kommenden Spielzeit drei weitere Premieren. Einst zu zweit gestartet, ist es den beiden Gründerinnen im Jahr 2009 möglich, zehn Festangestellte zu beschäftigen.

 

Hinter dem raschen Wachstum stecken viel Arbeit und Teamgeist sowie Verzicht auf Urlaub und Freizeit. Das haben die Opernloftler für die Erfüllung ihres Traums gern in Kauf genommen. Doch Anfang des Jahres kamen zum Erfolg Probleme mit der Hausverwaltung und einigen Nachbarn. Die steigende Besucherzahl und der damit verbundene erhöhte Geräuschpegel, vor allem bei Kindervorstellungen, führten dazu, dass das Opernloft in der Conventstraße ausziehen muss. Ein neuer Raum in der Hamburger Innenstadt ist jetzt gefunden, wird umgebaut und im September 2010 eröffnet. Und so wird das Opernloft auf jeden Fall bis Ende des Jahres in Eilbek bleiben.

Trotz der schwierigen Raumsituation wird weiter fleißig geprobt und gespielt. Die Termine für die dritte Spielzeit stehen, und trotz dieser Rückschläge freut man sich auf die Zukunft des Opernlofts. Der Zuspruch der Hamburger lässt darauf schließen, dass das Konzept der Einsteiger-Oper aufgeht.

Am Ende der Spielzeit 2010 hat das Opernloft den ExxonMobil Pegasus Preis bekommen.

 

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