Umzug/Umbau
Der neue Spielort
Der neue Spielort
Das neue Opernloft im Axel Springer Haus Hamburg
Das Opernloft hat seinen neuen Spielort vorgestellt – im Axel Springer Haus Hamburg
Hamburg, 12. März 2010. Das Opernloft hat ein komfortables neues Zuhause gefunden – in der ehemaligen Druckerei der Axel Springer AG. In bester Innenstadtlage wird das „Das neue Opernloft – die City-Oper für Einsteiger“ entstehen. Die neue Hausnummer liegt in der Fuhlentwiete 7, an der Ecke Caffamacherreihe/ABC-Straße.
Der Raum im Hochparterre misst insgesamt rund 1500 Quadratmeter. Diese Fläche baut das Team um die Intendantinnen Yvonne Bernbom und Inken Rahardt zu einem Theater aus. Im 300 Quadratmeter großen Saal werden 199 Zuschauer Platz haben. Daneben gibt es eine Probebühne, die auch als Kinderoper und Experimentierbühne genutzt werden soll und für etwa 70 Zuschauer ausgestattet ist. Erstmals wird das Opernloft ein großzügiges Foyer haben – mit Empfang, Theater-Bar und kleiner Bühne für Liederabende, Opern-Einführungen und Stücke zur Happy-Hour.
Zugleich mit dem Einzug bei der Axel Springer AG unterstützt die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ das Opernloft. Der Verein und das Opernloft ermöglichen Kindern, deren Familien sich keinen Opernbesuch leisten könnten, die kostenlose Vorstellung einer Kinderoper.
Finanziert wird der Umbau zum Teil aus öffentlichen Zuschüssen, Sponsorengeldern und eigenen Mitteln. Um den kompletten Umbau zu realisieren, werden allerdings noch weitere Sponsoren gesucht. Das neue Opernloft bietet mit seinen großzügigen Räumen vielfältige Möglichkeiten, um Unterstützer prominent zu präsentieren.
Unterstützt wird das Umbau-Projekt unter anderem von Grossmann & Berger und der Baufirma HOCHTIEF.
Geöffnet wird das Opernloft im Axel Springer Haus erstmals in der Hamburger Theaternacht am 11. September 2010. Sechs Tage später gibt es eine Preview der offiziellen Eröffnung. Die findet am Sonnabend, 18. September, in Anwesenheit von Kultursenatorin Karin von Welck statt.
Hintergrund
Das 2002 von den Opernsängerinnen Yvonne Bernbom und Inken Rahardt gegründete Junge Musiktheater Hamburg eröffnete 2006 in der Conventstraße eine eigene Spielstätte – zunächst im Club „H1“. Parallel bauten die Geschäftsführerin Bernbom und die künstlerische Leiterin und Regisseurin Rahardt ihre Probebühne im dritten Stock des ehemaligen Fabrikgebäudes zum Theater um. Im Herbst 2007 eröffneten sie gemeinsam mit der Autorin Susann Oberacker das Opernloft – das Opernhaus für Kinder, Jugendliche und Operneinsteiger.
Mit Opern für Kinder ab 3 Jahren, Electr’Operas für Jugendliche und Kurzopern für Erwachsene schließt das Opernloft eine Lücke im kulturellen Angebot der Hansestadt. Die stetig steigenden Zuschauerzahlen überforderten jedoch Vermieter wie Nachbarn in der Conventstraße. Tobende und singende Kinder im Treppenhaus führten schließlich zum Auszug des Opernlofts. Bei der Axel Springer AG im Bezirk Hamburg-Mitte hat „Das neue Opernloft – die City-Oper für Einsteiger“ nun ein neues komfortables Zuhause gefunden.
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Hamburger Abendblatt
Hamburger Abendblatt
Neues Domizil
Theater in der alten Springer-Rotation: Opernloft zieht in die City
Hamburg. Das Opernloft baut auf die Zukunft. Die kleine Musiktheater-Bühne mit dem Konzept, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kurz und unverkrampft die Kunst der Oper zu vermitteln, vergrößert sich und zieht von Borgfelde ins Axel-Springer-Verlagshaus mitten in der City.
"Ein idealer Standort, zentral gelegen und großzügig im Raumangebot", freuen sich die Leiterinnen Yvonne Bernbom und Inken Rahardt. Sie haben im ehemaligen Foto-und Text-Archiv (wo bis 1983 die Zeitungsdruckmaschinen standen) der Springer AG an der Fuhlentwiete ihr neues Domizil gefunden. Am kommenden Montag ist Baubeginn. Auf 1400 Quadratmetern Grundfläche richten sie eine Bühne für 199 Besucher ein sowie eine kleinere Probe- und Experimentierbühne. "Wir haben auch ein richtiges Foyer, hier entlang der Fensterfront." Dort sind eine Bar und Lounge geplant. Der intime Charakter des jetzigen Opernlofts mit Tischen, Stühlen und Tribüne soll erhalten bleiben.
Der Mietvertrag läuft über 10 Jahre, der Umbau kostet 300 000 Euro. Die Kulturbehörde und weitere öffentliche Einrichtungen sowie Sponsoren beteiligen sich. Es klafft noch eine Finanzierungslücke von 70 000 Euro, die Spenden decken sollen. Das Immobilien-Unternehmen Großmann & Berger wie die Baufirma HOCHTIEF unterstützen das Projekt. Auch die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" fördert das Opernloft.
"Wir eröffnen am 18. September mit einem 'Best of ...' aus unserem Repertoire", sagt Inken Rahardt. Sie hat ehrgeizige Pläne mit Gastspielen, Kooperationen und Tourneen. Als Zukunftsmusik bezeichnet die Intendantin den Ausbau des Meisterkurse-Programms als "Sommerakademie" und ein "Zeitopern"-Projekt mit Komponisten, Musikern und Textern zur Förderung des modernen Musiktheaters.(-itz)






