Capones Vermächtnis - Die 3 Baritone

Al Capone steht für Alkohol, Erpressung, Glücksspiel - kurz die Gangster der Chicagoer Unterwelt. Ähnlich wild geht es am 10. und 11. Juli auf unserer Opernloft-Bühne zu: Die drei Hamburger Mafiosi Michele, Raffaele und Leonardo steigen tief ein in die Materie kultiger Schwarz-Weiß-Filme. Ihr geliebter Pate wurde ermordet und nun liegt es an ihnen den/die Mörder*in zu finden und Rache zu üben! Auge um Auge, wie es so schön heißt. Doch gilt das auch, wenn der/die Täter*in aus den eigenen Reihen kommt? Auf die Zuschauer*innen wartet ein nervenkitzelndes, lustiges und vor allem musikalisch fantastisches Krimi-Abenteuer!

Mit "Capones Vermächtnis" präsentieren wir Ihnen ein neues Ensemble. Es besteht aus unseren beiden Baritonen Lukas Anton und Timotheus Maas (eigentlich ein Bass-Bariton) sowie dem Bariton Marcelo de Souza Felix von der Jungen Oper am Theater Dortmund. Begleitet werden sie von der Pianistin Karolina Trojok und inszeniert von dem Regisseur Sebastian R. Richter.

Die Künstlerinnen und Künstler

    • Lukas Anton alias Raffaele

      Der Bariton Lukas Anton studierte in Hamburg und Dresden. Engagements führten in bereits an das Stadttheater Osnabrück, die Staatsoperette Dresden sowie die Landesbühnen Sachsen. Dort sang er verschiedenen Partien in u.a. der Prinzessin auf der Erbse, My Fair Lady und Eine Nacht in Venedig. Ebenfalls war er als Solist bei verschiedenen Uraufführungen neuer Musik zu erleben, so zum Beispiel Hermann Kellers „Barbaras Passion“ die auch für den Mitteldeutschen Rundfunk aufgezeichnet wurde. Beim Lübecker „Kunst am Kai“-Festival lieh er bereits bei zahlreichen Uraufführungen von Werken der Komponistin Gabriele Pott Hauptrollen seine Stimme. Im Opernloft hatte der Bariton mit der Hauptpartie des „Don Giovanni“ in der Spielzeit 19/20 sein Debüt.

    • Ronaldo Steiner alias Der Pate

    • Timotheus Maas alias Michele

      Der Niederländische Bassbariton Timotheus Maas sang bereits mit sechs Jahren als Knabensopran solistisch in verschiedenen Chören. Er studierte Gesang am Koninklijk Conservatorium Den Haag. Anschließend setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort.

      Tim Maas gibt regelmäßig Liederabende mit den Zyklen Winterreise und Schwanengesang von Schubert sowie Dichterliebe von Schumann oder Songs of Travel von Ralph Vaughan Williams. Im Juli 2016 führte er darüber hinaus Die schöne Müllerin von Schubert in einer szenischen Version auf. Zu seinem Repertoire zählen zudem zahlreiche Oratorien, u.a. das Weihnachtsoratorium von Bach, Händels Messias sowie die Requien von Fauré, Mozart und Brahms.

      Auch auf der Opernbühne sammelte der junge Bassbariton in zahlreichen Rollen, besonders auch im Bereich der zeitgenössischen Musik, Erfahrung. So verkörperte er Rollen wie Don Alfonso in Cosi fan tutte, Papageno in Die Zauberflöte, Antonio in Le nozze di Figaro und die Bariton- Partie in The sound of a voice. Er sang in zahlreichen Uraufführungen, darunter in Rage d’amours von Rob Zuidam, Peter de Grote von Monique Krüs und Inannas Enthüllung von Steve Tanoto.

    • Karolina Trojok alias Alicia

      Karolina Trojok studierte Klavier, Liedbegleitung und Korrepetition an der Musikhochschule Lübeck. Während des Studiums arbeitete sie als Gesangskorrepetitorin an der Lübecker Musikhochschule und gewann 2009 einen Liedbegleiterpreis beim Maritim Wettbewerb.
      Meisterkurse und Konzerttätigkeit führt sie mit ihrem Klaviertrio nach Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Holland und in die Schweiz. Sie ist Stipendiatin der Hans-Bisegger-Stiftung und des Fördervereins der Musikhochschule Lübeck. In ihrem Master-Studium bei Herrn Prof. Burkhard Kehring im Fach Liedbegleitung erweiterte sie kontinuierlich ihr Liedrepertoire mit Sängern aller Stimmlagen. Konzerttätigkeiten als Gesangsbegleiterin führten bis nach China. 2015 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck. Seitdem spielt sie regelmäßig mit Sängerinnen und Sängern in Deutschland und im Ausland.

    • Marcelo de Souza Felix alias Leonardo

      “Gesanglich ausgezeichnet, schauspielerisch Klasse und von enormer erotischer Körperausstrahlung”, so bezeichnet onlinemerker.com den brasilianischen Bariton Marcelo de Souza Felix.

      Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Ensemblemitglied der Jungen Oper am Theater Dortmund, wo er in zwei für ihn komponierten Rollen debütierte.

      Als Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln wurde er für seine Interpretation des Paul in „Les Enfants Terribles“ von Philip Glass als Nachwuchssänger des Jahres von der Welt am Sonntag nominiert.

      Weiters verkörperte er Partien wie Marullo in „Rigoletto“, Michelotto Cibo in „Die Gezeichneten“, Kasperl in „Räuber Hotzenplotz“, Don Giovanni, Harlekin in „Ariadne auf Naxos“, die vier Antagonisten in „Hoffmanns Erzählungen“, Schaunard in „La Bohème“, Den König in „Die Kluge” und Morales in „Carmen“.

      Seine Gesangsausbildung erhielt er an der Universität von São Paulo und später an der Hochschule für Musik in Freiburg, als Stipendiat des DAADs und des Goethe Instituts.

    • Sebastian R. Richter alias Joe Debrain

      Sebastian R. Richter ist ein in Bochum lebender freischaffender Regisseur, Musiker und Kulturphilosoph. Am Ende seines Studiums der Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater tötete er symbolisch im Abschlussprojekt “wagner sucht” 2015 den fiktiven Regisseur Fredric Nezce, um sich von klassischen Regiehierarchien zu distanzieren.

      Mit vielen Künstler*innen aus diesem Projekt konnte er in Folge die Nachwuchsförderung für das Projekt „Minotauros Fragmente“ im Tiefbunker am Hamburger Hauptbahnhof erhalten.

      Nach einem Engagement als Spielleiter und Regisseur am Schlosstheater Celle, wo er unter anderem „Das Abschiedsdinner“, „Haesler – für ein neues Celle“ und „Robin Hood“ inszenierte, versucht er kooperativ mit Gleichdenkenden die Grenzbereiche des Theaters auszuloten und neue Zielgruppen für das Erlebnis zu begeistern.

  • Lukas Anton - Raffaele
  • Marcelo de Souza Felix - Leonardo
  • Timotheus Maas - Michele
  • Sebastian Richter - Joe Debrain

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