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Das Zauberflötchen

Zur „Zauberflöte“ das erste Mal in die Oper – das ist für viele Kinder ein unvergessliches Erlebnis. Im Opernloft können die Kleinen Mozarts Märchenoper bereits ab fünf Jahren erleben – in einer speziell für Kinder geschriebenen Kurzfassung. Die spielt statt in der Vergangenheit in der Zukunft. Hier bleibt das Märchenhafte der Geschichte gut erhalten: Drei junge Raumfahrer, die gerade ihren Raumschiffführerschein gemacht haben, gondeln durchs Weltall.

Auf einem Planeten entdecken sie den lustigen Vogelmenschen Papageno und helfen ihm bei der Suche nach einer Papagena. Dann geraten sie in den Zauberflöten-Wirbel und treffen auf die Königin der Nacht. Sie hat einen Auftrag für die drei: Sie sollen Pamina, die Tochter der Königin der Nacht, aus dem Tempel des Sarastro befreien. Die drei machen sich gemeinsam mit dem Piepmatz Papageno auf den Flug zu Sarastros Planeten.

Zur spannenden Geschichte gibt’s Mozarts schönste Arien:„Der Vogelfänger bin ich ja“, „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“, „Ach ich fühl’s, es ist verschwunden“, „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ oder „In diesen heil’gen Hallen kennt man der Rache nicht“.

 


 

 


 

PRESSEKRITIKEN

Hamburger Morgenpost:

Mozart trifft auf Captain Kirk
Wer hätte gedacht, dass die "Zauberflöte" auf ihre alten Tage noch einmal in den Weltraum gebeamt werden würde? Im Opernloft des Jungen Musiktheaters inszeniert Inken Rahardt Mozarts letztes Bühnenstück mit nur vier Darstellern. Die allerdings bringen so viel Temperament, Wandlungsfähigkeit und sängerisches Können mit, dass man auf die Rollenverteilung des Originals gut verzichten kann.

Wir schreiben das Jahr 2229. Die Abwrackprämie ist dunkle Vergangenheit. Sonst hätten Tamino (Johannes Lehner), Alfa (Lisa Jackson) und Zeta (Felicitas Breest) ihr klappriges Raumschiff wohl schon längst verschrottet. Doch die Reparaturen im Off geben den Darstellern Zeit, in ihre nächste Rolle zu schlüpfen. Tamino mutiert zum grünen Weltraummonster Monostatos, die taffe Technikerin Alfa verwandelt sich in die unbedarfte Pamina, während Zicke Zeta plötzlich als Königin der Nacht ihre grandiose Arie schmettert. Geradezu hinreißend singt Soomi Hong das liebestolle Vogelmännchen Papageno. Und auch bei ihrem Auftritt als schwertschwingender Sarastro hat sie die Lacher auf ihrer Seite.

Eine Weltraumoper in bester B-Movie-Manier, bei der natürlich die entscheidenden Requisiten nicht fehlen. Als Funkgerät fungieren Bügeleisen und Duschkopf, und wenn Tamino nach einer Hechtrolle seinen Machtstrahl aktiviert, surrt ein Akkuschrauber mit Goldfransen. Dank des treffsicheren Wortwitzes, der hoch motivierten Sänger und Musiker und der einfallsreichen Regie driftet diese Inszenierung niemals ins Banale ab.

 

NDR 90,3 Beitrag hören

 


 

 

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