Figaro, Figaro, Figaro…« Diese berühmte Arie stammt nicht etwa aus Mozarts Die Hochzeit des Figaro, sondern aus Rossinis Der Barbier von Sevilla. Die Oper hat aber nicht nur mitreißende Musik, sondern auch eine pfiffige Geschichte: Die beginnt mit dem ersten Hochzeitstag von Figaro und Susanna.
Figaro hat sich als Geschenk ein Abendessen für Susanna ausgedacht.. Susanna freut sich über die Überraschung und bittet Figaro, ihr die Geschichte ihrer Begegnung zu erzählen – als Figaro dem Grafen Almaviva geholfen hat, Rosina zu heiraten. Denn nur weil Susanna Rosinas Kammerfrau wurde, hat sie Figaro überhaupt kennen gelernt.
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Das sagt die Presse:
Hamburger Morgenpost: EINFACH ZAUBERHAFT
Dieser Figaro ist ganz groß
"Der kleine Barbier" für Kinder im Opernloft des Jungen Musiktheaters
Der Horror eines jeden Sängers: Singen mit einem Frosch im Hals. Aber mit einem Frosch auf dem Kopf klappt es prima, wie Feline Knabe und Frank Valet im Opernloft des Jungen Musiktheaters unter Beweis stellen.
In "Der kleine Barbier von Sevilla" nach Gioachino Rossini lässt sich Graf Almaviva einiges einfallen, um das Herz seiner angebeteten Rosina zu gewinnen. Und mit seiner Kermit-Kappe ist er wirklich unwiderstehlich. Das finden auch die zahlreichen kleinen Besucher, die sich vor der Bühne auf dicken Kissen lümmeln.
Regisseurin Edda Klepp hat mit ihrer ersten Inszenierung im Opernloft gleich einen Volltreffer gelandet. Aber dass dies eine Oper für Kinder sein soll, ist nur die halbe Wahrheit, denn auch die Erwachsenen amüsieren sich prächtig, wenn die beiden Sänger im wahnwitzigen Tempo Rollen und Kostüme wechseln und darüber hinaus auch gesanglich auf ganzer Linie überzeugen, während Makiko Egoudi am Klavier den anspruchsvollen Orchesterpart übernimmt.
Die ganze Geschichte dieser komischen Oper entspinnt sich unter zwei Wäschespinnen (Ausstattung: Claudia Kamb). Kindgerecht aufbereitet führen die beiden Darsteller durch die Handlung, und vielleicht war auch manch "großer" Zuschauer nicht unglücklich, dass ihm die Bedeutung des berühmten Arien-Titels "Largo al factotum - Ich bin das Faktotum" noch einmal erläutert wurde.
"Man weiß nie, wann das Glück, das man geschenkt hat, zu einem zurückkehrt", sagt Figaro zu Susanna. Aber wenn Jubel und Applaus am Ende so begeistert aufbrausen, weiß man es eben doch.











