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Hexe Hillary und der beleidigte Kontrabass

Hexe Hillary hat zum ersten Mal in ihrem Leben eine Oper gehört. Sie applaudiert so heftig, dass sie aus ihrer Loge direkt in die Tuba plumpst. Prompt bleibt sie stecken. Ihre einzige Hoffnung: Orchesterwart Marotzke. Doch der versteht die Welt nicht mehr. Die dicke Tuba macht Töne, obwohl niemand daran sitzt und hineinpustet. Na, denkt er sich, da hab ich wohl einen Schnaps zuviel getrunken.

Doch der Mann irrt, denn Schnaps hat er gar keinen getrunken. Und nun fängt die Tuba auch noch an zu wackeln! Unglaublich! Erstaunt ist auch die Opernsängerin Maria Bellacanta, die ihre Freundin Hillary nirgends finden kann. Klar, dass sich das Rätsel bald löst. »Mohl mif mia mauf!« jammert es aus der Tuba, was soviel heißen soll wie: »Hol mich hier raus!« Und tatsächlich: Als Marotzke kräftig in das Instrument bläst, fliegt die kleine Hexe heraus. Im Orchestergraben entdeckt sie die anderen Instrumente und bringt sie mit einem Zauberspruch zum Klingen. Aber was für ein Lärm! Marotzke und Maria Bellacanta zeigen Hillary, wie alle Instrumente harmonisch zusammen spielen. Hexe Hillary und der beleidigte Kontrabass ist ein pfiffiges Lehrstück über Tuba, Posaune, Fagott & Co.

 

 



 

Pressestimmen



Hamburger Morgenpost

Oper kann gefährlich sein

Neue Abenteuer der Hexe Hillary zwischen Fagott und Tuba

"Mohl mif mia mauf!" Merkwürdige Töne dringen aus der dicken Tuba. Und dann fängt das Ding auch noch an zu wackeln. Orchesterwart Marotzke versteht die Welt nicht mehr. Die Zuschauer beim Jungen Musiktheater dagegen schon. Haben sie doch gesehen, wie die Hexe Hillary aus ihrer Loge direkt in die Tuba geplumpst ist. Da steckt sie nun und will raus.

Nach dem Erfolg von Peter Lunds "Hexe Hillary geht in die Oper" zeigt die Privatbühne in Eilbek nun die Fortsetzung der Geschichte über die kleine freche Zauberin: "Hexe Hillary und der beleidigte Kontrabass". Wieder hat Svenja Tiedt inszeniert - mit vielen witzigen Ideen und einem Bariton, der die Tuba so mutig bläst wie das Fagott.

Wer hätte gedacht, dass Oper für kleine Hexen so gefährlich sein kann - und für kleine Zuschauer so kurzweilig! Die dürfen nach der "Show" selbst in die Tuba blasen oder am Kontrabass zupfen und haben einen Heidenspaß daran.


AZ Kempten

Eine Oper kann entzücken. Und Hexe Hillary alias Petra Springhorn ist von ihrem ersten Opernbesuch so begeistert, dass sie vor lauter Klatschen das Gleichgewicht verliert und aus ihrer Loge direkt in eine Tuba fällt. Hexe Hillary lieferte die Auftaktveranstaltung der Kinder- und Jugendreihe des Theaters in Kempten (TiK-Spielplatz).
Die 374-jährige Hexe hat in der Inszenierung des Jungen Musiktheaters Hamburg schon 2007 Jung und Alt im Stadttheater verzaubert.
Während sie aber in „Hexe Hillary geht in die Oper“ die Grundlagen der Musik und der Oper gelernt hat, geht es in „Hexe Hillary und der beleidigte Kontrabass“ (von Peter Lund und Winfried Radeke) nun in eine andere Richtung. Denn Hillary wird von einem besonderen Mann aus besagter Tuba befreit: von Herrn Marotzke (Friedemann Wulfes) – Orchesterwart und ehemaliger Kontrabassist in der Oper. Mit Sängerin Maria Bellacanta (Stefanie Heider) weiß er allerhand Interessantes über verschiedenste Blasinstrumente zu erzählen.
So lernt Hillary etwa, dass die Klarinette nicht so heißt, weil sie so nett ist, oder dass man mit einem Fagott lustige, aber auch todtraurige Musik machen kann. Und sie muss feststellen, dass Hexerei nicht reicht, um ein ganzes Orchester zusammen spielen zu lassen, sondern, dass man dazu sehr viel Feingefühl und Übung braucht, wie es nur der kauzige Herr Marotzke hat.
In dem lebhaften Bühnenbild wird viel mit Licht gespielt. Die musikalischen Beiträge der „Oper“ werden live und über Tonband eingespielt.
Doch nicht nur dies und die Schauspieler machten den Theaternachmittag für das – wenige – junge Publikum spannend. Am Ende des Stücks durften alle Kinder, die Lust hatten, noch selbst versuchen, Blasinstrumenten Töne zu entlocken.

 

 

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