In Don Giovanni begeben sich vier junge Menschen,
gefangen hinter den Masken der Gesellschaft,
auf die Suche nach Leidenschaft und Liebe.

Don Giovanni liebt das Leben und die Liebe! Er nutzt jede Gelegenheit, um neue Bekanntschaften zu machen. Dabei kommt es nicht nur zu intimen Annäherungen mit Zerlina und Donna Elvira, auch Leporello wird für ihn immer interessanter...

Sie wollen frei sein, doch die Erwartungen, Zwänge und Vorurteile von Außen drängen sich immer wieder in ihr Bewusstsein:

Wie modern ist unsere Gesellschaft also wirklich? Treffen wir unsere Entscheidungen tatsächlich frei nach eigenem Willen oder sind wir doch nach wie vor abhängig von gesellschaftlichen Normen? Und stecken unsere Beziehungsansichten nicht immer noch in völlig veralteten Denkmustern?

Giovanni, Elvira, Zerlina und Leporello schlüpfen in verschiedene Rollen und legen diese wieder ab, verkleiden sich und täuschen vor. Sie spielen mit den gesellschaftlichen Erwartungen, die vielleicht doch auch ihre eigenen sind.

Während die einen ausgelassen ihren Wünschen und Trieben folgen können, haben die anderen Schwierigkeiten, ihre Hemmungen zu überwinden.

Kritiken

Das Opernmagazin: Unter der Dusche mit Don Giovanni

"Eine außergewöhnliche Bühnenarbeit, die als Singspiel, mit Sprache und Gesang präsentiert wird. Man streitet dabei lebhaft, es wird gelacht, gezerrt und umarmt….. das Publikum wird mit einbezogen und ist hautnah dabei."

"Diese sehr intensiven Gefühle und Darstellungen packten das begeisterte Publikum und führten zu kaum enden wollendem Beifall, die Musiker müssen einfach nochmal explizit erwähnt werden dabei. Mit nur einem Piano und einem Akkordeon wurde ein ganzes Orchester ersetzt, und das absolut grandios!"

"Ein kurzweiliger Besuch um sich selbst ein Bild zu machen von dieser durchaus einmaligen Lokalisation dauert nur 90 Minuten, länger ist keine Vorstellung und es gibt auch eine Pause zwischendurch. ...Mit einem Glas Sekt in der Hand kann man hier auch, drinnen wie draußen, den Blick über den Hafen schweifen lassen und den Sonnenuntergang in voller Schönheit genießen – besser kann Oper nicht sein!"

Hier die komplette Kritik von Marion Nevoigt lesen: Das Opernmagazin: Unter der Dusche mit Don Giovanni

Podcast NDR, bei Minute 10 beginnt die DON GIOVANNI Kritik

WELCOME BACK!!

Diese Produktion wird vom "Dreamteam" Kerstin Steeb und Margarethe Mast entwickelt. Wir hatten beide schon im alten Opernloft zu Gast. Ihre damalige Produktion DER FREISCHÜTZ bekam einen Rolf-Mares-Preis für die beste Ausstattung. Wir freuen uns auf einen besonderen Mozart, der mitten im Opernloft spielen wird!

Die Künstlerinnen und Künstler

    • Lukas Anton - Don Giovanni

      Der Bariton Lukas Anton ist Opern- und Konzertsänger. Von 2016 bis 2018 sang er im Rahmen des Studiums als 1. Bass im Chor der Semperoper in zahlreichen Produktionen. Im Sommer 2018 sang er in einer gefeierten Uraufführung von Gabriele Pott beim Lübecker Kunst am Kai-Festival. 2017 spielte er auf Korfu in einer Produktion von Marcos Derbyshire den Masetto (Don Giovanni). 2016 verkörperte er Theseus in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ am Staatsschauspiel Dresden. Sein Opernschaffen brachte ihn in der Spielzeit 2013/14 an das Staatstheater Osnabrück, wo er den Kanzler in Ernst Tochs „Die Prinzessin auf der Erbse“ sang. Seitdem war er mehrfach als Solist verschiedener Uraufführungen Neuer Musik zu erleben. So sang er 2016 die Uraufführung der Barabbas-Passion von Hermann Keller, sowie 2015 eine Uraufführung des Stückes „Lichtenbergs Wörterwelt der Sudelbücher“ von Christian Münch.

    • Kerstin Steeb - Regie

      Kerstin Steeb ist Musiktheaterregisseurin und außerdem Diplomsportwissenschaftlerin. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin ist sie Dozentin am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Mit der Inszenierung und Choreografie von „Les Enfants Terribles“ von Philip Glass hat sie ihr zweites Studium der Musiktheater-Regie an der HfMT Hamburg abgeschlossen. Sie hospitierte und assistierte bei Opern-, Operetten-, und Musicalproduktionen unter anderen bei Christian von Götz und Ulrich Peters (z.B. „Martha“, Stadttheater Gießen / „Maschinist Hopkins“, Stadttheater Augsbug / „Evita“, Musicaltheater Bremen / „Eine Nacht in Venedig“, CCH Hamburg) und begann 2007 mit ersten Regie- und Choreografiearbeiten. 2013 feierte sie Premiere mit der Inszenierung der Opera piccola „Eloise und die Vampire“ an der Hamburgischen Staatsoper und setzte die Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Staatsoper mit der „Entführung“ nach Mozart an der Stadtteilschule Alter Teichweg fort. 2014 inszenierte sie „Der Freischütz“ am Opernloft Hamburg (Rolf-Mares-Preis für das Bühnenbild von Margarethe Mast). Regelmäßig arbeitet sie mit Schüler*innen u.a. als freie Mitarbeiterin im Thalia Theater (u.a. Coach beim UNART Jugendwettbewerb). Sie inszenierte vier Mal am Theater Pforzheim („Abu Hassan“ von v. Weber, „Gold“ von Evers, „Die Zauberflöte für Kinder“ von Mozart, „Der Barbier von Sevilla“ von Rossini) und führte zweifach Regie im Bereich Film. Außerdem inszenierte sie das Opernoratorium „Rappresentatione di Anima e di Corpo“ von Cavalieri mit dem Göttinger Barockorchester in der Kirche St. Salvatoris Zellerfeld und im Dom Bad Gandersheim. Bereits zum sechsten Mal inszeniert sie mittlerweile das Kanu-Wander-Theater mit ca. 100 Beteiligten im Kultursommer Lauenburg. Weitere Aufträge führen sie an das Theater Lüneburg und das Theater Hagen.

    • Marie Audrey Schatz - Elvira

      Die in Straßburg geborene Sopranistin Marie-Audrey Schatz studierte Gesang am Straßburger Konservatorium und wechselte 2013 an die Universität der Künste nach Berlin, wo sie 2017 ihr Studium abschloss. Erste Erfahrungen auf der Bühne sammelte Marie-Audrey Schatz am Theater der zwei Ufer in Kehl am Rhein, wo sie u.a. in "Im weißen Rössl", "Aschenputtel" und mehreren Revuen zu erleben war. Marie-Audrey Schatz gewann zahlreiche Wettbewerbe, unter anderem den Grand Prix 2017 bei der internationalen Opernakademie Oper-Oder-Spree in Brandenburg. Im Sommer 2019 gab Marie-Audrey Schatz bei den Opernfestspielen Schloss Glatt ihr Debüt als Micaela in Lars Frankes Inszenierung von G. Bizets "Carmen“.

    • Ren Fukase - Leporello

      Der Bariton Ren Fukase wurde 1989 in Japan geboren. Er studierte zunächst an der Nationaluniversität für Kunst und Musik Tokio Gesang und von 2016 an der Universität der Künste Berlin, wo er u.a. Ramiro in „L’heure espagnole“ und Boniface in „Angelique“ sang. Ren Fukase wurde für seine Leistung im Bachelorabschluss mit mehreren Preisen bedacht. Außerdem ist er unter anderem Preisträger des internationalen Festivals junger Opernsänger auf Schloß Rheinsberg 2019. Im Konzertbereich sang Ren Fukase bereits die Solopartien in Beethovens 9. Sinfonie und dessen Missa Solemnis sowie in zahlreichen Bach-Kantaten in Japan, in Messen von Mozart und Fauré in Deutschland.

    • Margarethe Mast - Ausstattung

      Margarethe Mast studierte Freie Kunst mit Schwerpunkt Bühnenraum bei Raimund Bauer an der HfBK Hamburg. Neben zahlreichen Assistenzen an der Staatsoper Hannover, dem Residenztheater München, am Thalia Theater Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin und der Elbphilharmonie Hamburg realisiert sie eigene Ausstellungs.- und Theaterprojekte in der freien Szene. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Bühnenbildnerin, entwickelt die Ausstattung von Kinderopern im Rahmen des TuSch Programms der Staatsoper Hamburg und entwirft das Bühnenbild für das Musical "The Full Monty" in der Regie von Ingo Putz am Staatstheater Kiel. Ein weiteres Engagement führte sie an das Theater Pforzheim, bei dem sie im Regie Team Kerstin Steeb und Guido Markowitz die Bühne für den "Barbier von Sevilla" gestaltet. Mit der Regisseurin Kerstin Steeb verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, für ihr gemeinsames Opernprojekt "Der Freischütz" am Opernloft Hamburg erhielt Margarethe Mast 2014 den Rolf-Mares-Preis. Für die aktuelle Produktion am Haus entwickelt sie im Team mit der Regisseurin Anke Rauthmann das Bühnen.-und Kostümbild für den "Werther".

    • Marie Sophie Richter - Zerlina

      Marie Sophie Richter studierte zunächst an der HfMT Hamburg und schloss 2017 den Master Gesang an der HfMT Köln ab. Während des Studiums wurde sie von der Nikolaus-Reiser-Stiftung gefördert.

      Inzwischen lebt und arbeitet die Sängerin in Hamburg. Neben ihrer Konzerttätigkeit in den Bereichen Lied, Alte Musik und Oratorium ist die Sopranistin u.a. in Opernproduktionen der freien Szene aktiv. Zuletzt war sie am Theater Aachen für die Kinderoper „Gold“ von L.Evers und 2017 am Theater Kiel für „Skylla und Glaukos“ von J.M. Leclair unter der Leitung von Václav Luks engagiert.

    • Amy Brinkman-Davies - Musikalische Leitung

      Amy Brinkman-Davis wurde in Denver, Colorado, geboren. Sie studierte Klavier und Korrepetition in New York. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie unter anderem an der Opera Ithaca und Mobile Opera in Alabama als Korrepetitorin. Anschließend wagte sie den großen Schritt nach München, um Deutsch zu lernen und sich mit der dortigen Theater- und Musikszene auseinanderzusetzen. In München arbeitete sie als Korrepetitorin in der Pasinger Fabrik, am Gärtnerplatztheater und der Akademie August Everding. Dort wirkte sie in zahlreichen Schauspiel- und Musiktheater-Produktionen mit, darunter auch die Realisierung ihrer eigenen musikalischen Version von Hedda Gabler an der Studiobühne der Ludwig-Maximilians-Universität München, in der sie die Regie und Komposition übernahm. Darüber hinaus begleitet sie als Pianistin regelmäßig Liederabende und Konzerte. Seit August 2019 ist sie musikalische Leiterin im Opernloft.

    • Tom Gatza - Sound Design

      Tom Gatza (*1995) lebt derzeit in Hamburg und ist international als Komponist, Multi-Instrumentalist und Produzent aktiv. Seit seiner Teilnahme am „Popkurs“ der Hamburger Musikhochschule arbeitet Gatza als Session- und Live-Keyboarder/Gitarrist im Bereich Pop/Jazz/Blues (u.a. mit Dan Patlansky, Henny Herz, Glöde, Lina Maly, Aisha Badru). Als Komponist, Produzent und Live-Musiker entwickelt er Musiken und Sound Designs im Bereich Theater/Film, u.a. für "In der Schwebe" und "Das Ende von Eddy" am Thalia Theater Hamburg. Diese Arbeiten überschneiden sich phasenweise mit seinem Solo-Projekt "Tom Gatza", in dem er auf Basis seiner Klavier-Kompositionen in Sound-Landschaften zwischen Jazz, Post-Rock und Neo-Klassik wandelt.

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