Sängerkrieg - der Opern-Slam

jeder Sängerkrieg ist einzigartig! Andere Sänger im Kampf - anderes Repertoire - andere Schnäpse! Aber das Kult-Format werden wir nicht ändern! Versprochen!

Ein Sängerwettstreit mit Spaßgarantie: Beim Sängerkrieg kämpfen bestens aufgelegte Kandidaten um den goldenen Pokal. Und das mit allen Mitteln der Kunst! 90 Sekunden haben die Sänger Zeit, ihre Arie oder ihr Lied zu präsentieren. 90 Sekunden, um die Gunst der Zuschauer zu gewinnen. 90 Sekunden, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Denn den Sieger wählen Sie! Ein Dezibelmesser misst die Stärke Ihres Applauses.

Der Spaß geht über mehrere Runden. Jede Runde hat ein Thema, zu dem die Sänger passend ein Stück aussuchen. "Wilde Weiber - coole Kerle", "Total verknallt" oder "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sind einige Kategorien, in denen sich die Gesangs-Athleten messen.

Und damit Sie so richtig in Stimmung kommen, können Sie auch noch ein paar Schnäpse gewinnen - wenn Sie wissen, aus welcher Oper eine Arie war oder wer das Stück komponiert hat. Manchmal genügt einfach auch eine originelle Antwort. Das Ganze wird launig moderiert und macht beste Stimmung.

Die professionellen Opernsänger unseres Ensembles treten zu Ihrem Vergnügen gegen einander an. Allesamt junge, frische und berührende Stimmen.

Kritik von Kultura-extra (Jubiläums-Sängerkrieg)

Anlässlich seines 5. Geburtstags lud das OPERNLOFT HAMBURG am 15. September 2012 zum Jubiläums-Sängerkrieg. In Anlehnung an Wagners Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg traten in einem musikalischen und schauspielerischen Wettstreit Darlene Dobisch (Sopran), Soomi Hong (Mezzosopran), Feline Knabe (Mezzosopran) und Richard Neugebauer (Tenor) gegeneinander an.

Zu Themen wie "Total verknallt", "Irrungen und Wirrungen" oder "It's Good To Be Me" schmetterten die Solisten, am Klavier begleitet von "Magic Fingers" Markus Bruker, Auszüge der schönsten Arien aus ihrem Repertoire.

Beim Sängerkrieg darf das Publikum nach jedem Durchgang den Titel des Stücks, seinen Komponisten und wann die Inszenierungen im Opernloft uraufgeführt wurden, erraten. Für jede richtige Antwort gibt es einen hochprozentigen Preis. Durch die Lautstärke seines Beifalls entscheidet das Publikum letztlich, welche der Darbietungen ihm jeweils am besten gefallen hat.

So setzte sich beim Jubiläums-Sängerkrieg Richard Neugebauer in der Rubrik "Total Verknallt" mit seiner Arie "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" des Tamino aus Mozarts Zauberflöte gegen seine Mitstreiterinnen durch. Die Siegerin des Abends, Darlene Dobisch, brillierte u. a. als Olympia aus der Oper Hoffmanns Erzählungen in der Rubrik "Irrungen und Wirrungen".

Der Sängerwettstreit entspricht einem Best-Of aus allen Opernloft-Aufführungen und ist damit sehr sehens- und hörenswert. Die Moderatorinnen Inken Rahardt, Yvonne Bernbom und Susann Oberacker führen charmant und herrlich unverkrampft durch den unterhaltsamen Abend. Vor 10 Jahren gründeten Rahardt und Bernbom das Junge Musiktheater Hamburg. 5 Jahre später eröffneten sie das Opernloft, das in Hamburg vor allem für seine 90minütigen Kurzopern bekannt ist.

Helmi Lüthje / Wencke Nottmeyer - 19. September 2012
ID 6219

Der Bericht bezieht sich auf unsere ehemalige Location! Mittlerweile sind wir nach Altona an die Elbe gezogen!

Bericht von Miriam Petzold

Das sagen unsere Gäste in einem Online-Forum:

Elmo72: Jedes Mal ist der Sängerkrieg wirklich wieder etwas anderes.
Super Stimmen wirklich abwechslungsreich,ein toller Schnitt bekannter und weniger Bekannte Opern
Immer einen Besuch wert.

kobaltblau: Arien in einer lockeren und witzigen Art. Dabei stand die Qualität der Sängerinnen undSänger im Vordergrund. Ich komme gerne wieder in eine Veranstaltung mit diesen KünstlerInnen.

Dalmatiner: Die Veranstaltung "Sängerkrieg" im Opernloft war ein tolles Erlebnis für Liebhaber von Opernmusik.
Es war zwar Spaß aber dennoch super Gesangsdarbietungen von erstklassigen Künstlern.
Sehr zu empfehlen.

Lalapaja: Klasse Idee und ein toller Einstieg für Leute, die bisher nicht viel mit Oper am Hut hatten. Sehr amüsant moderiert, tolle Sänger, lustige Stimmung und die "Schnapsidee" tat ihr Übriges. Ich werde definitiv wieder kommen!

Elmo72: Es ist im Opernloft immer wie ein nach Hause kommen man wird schon familier Begrüsst.
Der Sängerkrieg eine tolle Veranstaltung ohne das man viel Ahnung von Oper haben muss

Icelady: Derr Sängerkrieg ist eine amüsante Veranstaltung, wo verschiedene Künstler ein 90 Sek. langes Stück zu einem bestimmten Thema vortragen.Das Publikum entscheidet durch Applaus wer der Beste war.
Auch das Publikum wird mit eingebunden und kann einen Schnaps gewinnen!

SeuteDeern2008: Es hat mal wieder richtig Spass gemacht ins Opernloft zu gehen. Die Idee Sänger/-innen in eiem Wettbewerb gegeneinander antreten zu lassen und das Publikum enstcheidet letztendlich über die "beste" Darstellung finde ich genial.

Die Künstlerinnen und Künstler am 31.10.2019

    • Susann Oberacker & Yvonne Bernbom - Moderation

      Mit viel Witz und Humor führen Susann Oberacker und Yvonne Bernbom durch den Sängerkrieg. Dabei achten sie nicht nur darauf, dass die 90-Sekunden-Regel von allen Sänger*innen eingehalten wird. Zusätzlich stellen die beiden Moderatorinnen clevere Quizfragen zu den gehörten Arien und Liedern ans Publikum. Wer die richtige Antwort weiß gewinnt einen Schnaps! Und keine Sorge, wenn Ihr (Opern)Wissen noch nicht allzu groß sein sollte - manchmal reicht es auch einfach, sehr originell zu sein!

    • Lukas Anton - Bariton

      Der Bariton Lukas Anton ist Opern- und Konzertsänger. Von 2016 bis 2018 sang er im Rahmen des Studiums als 1. Bass im Chor der Semperoper in zahlreichen Produktionen. Im Sommer 2018 sang er in einer gefeierten Uraufführung von Gabriele Pott beim Lübecker Kunst am Kai-Festival. 2017 spielte er auf Korfu in einer Produktion von Marcos Derbyshire den Masetto (Don Giovanni). 2016 verkörperte er Theseus in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ am Staatsschauspiel Dresden. Sein Opernschaffen brachte ihn in der Spielzeit 2013/14 an das Staatstheater Osnabrück, wo er den Kanzler in Ernst Tochs „Die Prinzessin auf der Erbse“ sang. Seitdem war er mehrfach als Solist verschiedener Uraufführungen Neuer Musik zu erleben. So sang er 2016 die Uraufführung der Barabbas-Passion von Hermann Keller, sowie 2015 eine Uraufführung des Stückes „Lichtenbergs Wörterwelt der Sudelbücher“ von Christian Münch.

    • Caroline Nkwe - Sopran

      Die Sopranistin Caroline Nkwe ist in Südafrika geboren und studierte an der BTE Vo1ss Academy in Pretoria, wo sie ihr Diplom abschloss. Von 2010 bis 2013 war sie Ensemblemitglied des South African State Theatre in Pretoria. Dort sang sie unter anderem Fiordiligi in Mozarts “Cosi fan tutte”, Hanna Glawari in Lehars “Die lustige Witwe” und Lauretta in Puccinis “Gianni Schicchi”.

      Caroline Nkwe gewann 2007 den zweiten Preis beim Fifth University of South Africa Music Talent Festival. 2013 wurde sie Finalistin beim Wettbewerb des Performing International Arts Festival South Africa. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie anschließend in der Solistenklasse von Prof. Franz-Josef Einhaus an der Musikhochschule Lübeck.

      Sie trat als Doralba in Domenica Cimarosas “Der Operndirektor” am Theater Lübeck und als die Priesterin in Verdis “ Aida” bei den Eutiner festspielen auf. 2016 debütierte sie am Mandela Joburg Theatre als Pamina in Mozarts “Zauberflöte”.

      Sie war Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2016 und gehörte bis 2018 zum Internationalen Opernstudio des Theater Lübeck, wo sie u.a als Echo in Strauss’ “Ariadne auf Naxos”, Delia in Rossinis “Il Viaggio a Reims” und 1. Dame in Mozarts “Zauberflöte” zu erleben war.

    • Ljuban Zivanovic - Tenor

      Der serbische Tenor Ljuban Zivanovic absolvierte bis 2007 die Mittlere Musikschule in Belgrad. In seiner Heimat gewann er sechs Mal den ersten Preis beim Nationalen Gesangswettbewerb. Weiterhin hat er in Serbien mit verschiedenen Orchestern zusammengearbeitet und Konzerte gegeben.
      An der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim erhielt er sein Diplom mit Auszeichnung.
      Bühnenerfahrung sammelte Ljuban Zivanovic als Solist in Robert Schumanns "Manfred" am Theater Baden-Baden und in verschiedenen Produktionen des Opernstudios der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim (u.a. als Tamino in Mozarts "Die Zauberflöte", als Wenzel in Smetanas "Die Verkaufte Braut").
      Ljuban Zivanovic war konzertant in Russland, Italien, Deutschland, Bulgarien und Serbien tätig. Sein Lied Debüt gab er beim Heidelberger Frühlingsfestival im April 2015.
      In dieser Spielzeit ist er als Gast an der Hamburger Kammeroper zu sehen. Diesmal als Herzog von Mantua in Verdis ''Rigoletto'', als Camille du Rosillon in ''Die lustige Witwe'' von Lehar sowie als Selim in Rossinis "Adina".
      Die Stuttgarter Zeitung bescheinigte ihm anlässlich eines Liederabends im Schloss Hohenheim eine "sehr markige, glockenhelle Stimme" mit "fantastischem Potential".

    • Rebecca Aline Frese - Mezzosopran

      Die Mezzosopranistin Rebecca Aline Frese studierte klassischen Gesang an der Hochschule für Musik ‚Carl Maria von Weber‘ in Dresden.

      Schon vor ihrem Studium war sie auf verschiedenen Bühnen in Berlin und Brandenburg zu erleben. Sie sang unter anderem Pantaleone in „Die liebe zu den drei Orangen“, die Hexe in Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ sowie Hippolytha in Benjamin Brittens „A Midsummer Nights Dream“ und als Babba in Menottis „The Medium“.

      Beim Musikfestival „Kunst am Kai“ in Lübeck übernahm sie die Rolle der Ave in der Uraufführung „Luther- Oper für junge Menschen“.

      Künstlerische Impluse erhielt Rebecca Aline Frese in Meisterkursen bei Thomas Tomaschke und Christiane Iven, sowie regelmäßig bei Michalea Schuster.

    • Amy Brinkmann-Davies - Musikalische Leitung

      Amy Brinkman-Davis wurde in Denver, Colorado, geboren. Sie studierte Klavier und Korrepetition in New York. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie unter anderem an der Opera Ithaca und Mobile Opera in Alabama als Korrepetitorin. Anschließend wagte sie den großen Schritt nach München, um Deutsch zu lernen und sich mit der dortigen Theater- und Musikszene auseinanderzusetzen. In München arbeitete sie als Korrepetitorin in der Pasinger Fabrik, am Gärtnerplatztheater und der Akademie August Everding. Dort wirkte sie in zahlreichen Schauspiel- und Musiktheater-Produktionen mit, darunter auch die Realisierung ihrer eigenen musikalischen Version von Hedda Gabler an der Studiobühne der Ludwig-Maximilians-Universität München, in der sie die Regie und Komposition übernahm. Darüber hinaus begleitet sie als Pianistin regelmäßig Liederabende und Konzerte. Seit August 2019 ist sie musikalische Leiterin im Opernloft.

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