Nina Kupczyk

copyright: Max van der Rose

Nina Kupczyk arbeitet als Autorin und Regisseurin für Theater und Film. Sie studierte Musiktheaterregie und multimediale Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie Psychologie an der Universität Bremen. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner Verbandes und internationalen Forums des Berliner Theatertreffens.

Sie konzipiert, schreibt und inszeniert für Konzerthäuser neue Musiktheater-Formate:  Philharmonie Luxembourg „Peer Gynt“, Vivaldis letzter Tanz“, „Der Zauberlehrling“, „Die Sterntaler“, „Aschenputtel“, „Loopino 16/17 und 17/18“, „Der Nussknacker“,
„Bout’chou“, „Pinocchio“, „Kalif Storch“, Festspielhaus St. Pölten „Die Königin der Farben“, „Der kleine Nussknacker“, „Don Quijote“, Konzerthaus Wien „Don Giovanni“ und „Scheherazade“, Musikverein Wien „Der Freischütz“, Lucerne Festival „Aschenputtel“. Oper- und Theaterinszenierungen für Radio Bremen, Deutsches Schauspielhaus Hamburg „Des Kindes Mozart“, Opernhaus Kiel „La figlia del mago“, Hamburgische Staatsoper „Der Kaiser von Atlantis“ und„Vanitas_Everyman“, Opernloft Hamburg „Cosi fan tute“, Theater Hagen
„Rusalka“, Oper Halle „Don Giovanni“ und Gerhart-Hauptmann Theater „Don Pasquale“. Sie drehte mit Studio Hamburg den Kinokunstfilm „Des Kindes Mozart“ (FBW wertvoll) und veröffentlichte als Autorin diverse Auftragswerke, Theaterstücke und Fachliteratur.

Nina Kupczyk entwickelt aus der Musik heraus eine eigene poetische Bildsprache und sucht nach Verortung des kollektiven Unterbewußtseins in Spannungfeldern politischer, sozialer und psychologischer Realitäten.

Regiearbeit in der aktuellen Spielzeit: Butterfly

Kerstin Steeb

Die Musiktheaterregisseurin Kerstin Steeb dekonstruiert die strenge Form von Oper oft durch eigene Bearbeitungen und Fassungen und deckt damit eine Direktheit im Spiel so wie eine aktuelle Brisanz in der Thematik auf. Sie inszenierte u.a. an Häusern wie der Staatsoper Hamburg, dem Theater Hagen und der Deutschen Oper am Rhein. In der freien Szene in Hamburg befasste sie sich mit Werken von Ethel Smyth. Im Opernloft inszenierte sie 2014 bereits den Freischütz, 2019 dann Don Giovanni. Hierfür wurde sie in der Autorenumfrage der Zeitschrift Die deutsche Bühne in der Kategorie Oper nominiert.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Orpheus in der Unterwelt (Spielzeit 2020/21, Premiere Spielzeit 2021/22)

Don Giovanni (Spielzeit 2019/20)

Inken Rahardt

Inken Rahardt studierte Operngesang in Hamburg und in New York. 2005 machte sie ihr Diplom im Studiengang Kultur- und Medienmanagement in Hamburg. Seit 2007 führt Inken Rahardt Regie. Sie hat u.a. Carmen von Bizet inszeniert, Wagners Tristan und Isolde, Puccinis Tosca sowie Die Winterreise und Heimliches Flüstern. 2010 erhielt Inken Rahardt den Rolf-Mares-Preis für ihre Inszenierung von Händels Tolomeo sowie 2015 für die Inszenierung von Orlando furioso. In der Opernloft-Pause inszenierte sie im Ernst Deutsch Theater Ein Maskenball und Carmen.
Derzeit laufen ihre Inszenierungen Tosca sowie Der Ring des Nibelungen sehr erfolgreich im Opernloft.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

La Traviata (Spielzeit 2019/20)

Semiramis (Spielzeit 2019/20)

Anke Rauthmann

Die Musiktheater-Regisseurin und gebürtige Hannoveranerin studierte Theaterwissenschaften in Erlangen und assistierte an der New Israeli Opera sowie der Komischen Oper Berlin, bevor sie 2007 mit Le Nozze di Figaro in Berlin einen Publikumserfolg landete. Seitdem ist die Regisseurin u.a. am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, dem Nordharzer Städtebundtheater, dem Royal College of Music London und Rossini-in-Wildbad zu Gast.
Als künstlerische Leiterin der Berlin International Opera brachte sie u.a. die Weihnachtsoper The Gift of the Magi zur deutschen Erstaufführung. Ihre Inszenierung der Kammeroper Anne Frank in Schwerin gewann den Ekhoff-Preis. Werther am Opernloft ist ihre erste Inszenierung in ihrer Wahlheimat Hamburg.

Regiearbeiten im Opernloft:
Faust

Werther

Kollektiv Schlagobers

Kollektiv Schlagobers

Mit leidenschaftlicher Kreativität und langjähriger Berufserfahrung treffen sich die Künstlerinnen des Musiktheaterkollektivs “Schlagobers” in Hamburg, um mit geballter Womanpower das erste gemeinsame Stück Mord auf Backbord zu realisieren. Kern des Kollektivs sind Susann Oberacker und Hannah Schlags.

Die gebürtige Hamburgerin Susann Oberacker studierte Phonetik, Geschichte, Deutsche Sprache sowie Theater und Medien. Susann Oberacker ist Autorin und arbeitete als freie Theaterkritikerin und Redakteurin (u.a. Hamburger Morgenpost, Die Deutsche Bühne, Theater der Zeit). Sie hat mehrere Stücke und Fassungen geschrieben, darunter auch die bisherigen Krimiopern im Opernloft.

Hannah Schlags studierte Musikwissenschaft, Italianistik und Literaturwissenschaft. Erste Theatererfahrungen sammelte sie bei den Richard-Wagner-Festspielen ihrer Heimatstadt. Während des Studiums hospitierte sie am Theater Altenburg Gera, im Opernloft Hamburg sowie am Theater Lübeck und begleitete zahlreiche Produktionen als Regie- und Dramaturgieassistentin. Seit August 2019 arbeitet sie hauptberuflich als Dramaturgin.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Krimioper - Spuk auf Steuerbord (Spielzeit 2020/21)

Krimioper - Mord auf Backbord (Spielzeit 2019/20)

Hanne Lenze Lauch

Hanne Lauch

Hanne Lenze- Lauch, geboren 1983, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit dem Schwerpunkt Theater/Medien/Freie Kunst. Ab 2008 war sie Szenenbildassistentin für diverse Film- und Fernsehproduktionen und Bühnen- und Kostümbildassistentin. Seit 2011 arbeitet sie als freie Ausstatterin und war unter anderem mit den Kollektiven „Henrike Iglesias“ und „Pulk Fiction“ am Schauspiel Leipzig und dem Grips Theater Berlin. Gemeinsame Projekte mit der Regisseurin Babett Grube waren am Schauspiel Hannover, dem Staatstheater Braunschweig, dem Theater Oberhausen und dem Staatsschauspiel Dresden zu sehen. Ihre Zusammenarbeit mit Kerstin Steeb begann mit dem Kanu- Wander- Theater 2019 im Rahmen des „Kultursommer Herzogtum Lauenburg“.
Hanne Lenze- Lauch lebt in Aumühle.

Ausstattung in der aktuellen Spielzeit:

Orpheus in der Unterwelt




Tom Gatza

Tom Gatza - Sound Design

Tom Gatza Tom Gatza (*1995) lebt derzeit in Hamburg und ist international als Komponist, Multi-Instrumentalist und Produzent aktiv. Seit seiner Teilnahme am „Popkurs“ der Hamburger Musikhochschule arbeitet Gatza als Session- und Live-Keyboarder/Gitarrist (u.a. mit Dan Patlansky, Glöde, Lina Maly, Aisha Badru). Als Komponist, Produzent und Live-Musiker entwickelt er Musiken und Sound Designs im Bereich Theater/Film, u.a. für "In der Schwebe" und "Das Ende von Eddy" (Regie: Alek Niemiro) am Thalia Theater Hamburg und für “Don Giovanni” (Regie: Kerstin Steeb) am Opernloft Hamburg . 2020 entwickelt er zusammen mit Albrecht Ziepert die Musik für "Leonce und Lena" am Ernst-Deutsch Theater Hamburg. Diese Arbeiten überschneiden sich oft mit seinem Solo-Projekt "Tom Gatza", wo er auf Basis seiner Klavier-Kompositionen in Sound-Landschaften zwischen Jazz, Post-Rock und Neo-Klassik wandelt und daraus energetische Live-Performances entwickelt.

Arbeiten im Opernloft:


Sound Design - Orpheus in der Unterwelt

Sound Design - Don Giovanni

Claudia Weinhart

Claudia Weinhart ist die Ausstattungleiterin im Opernloft. Sie studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie in Rosenheim und München. Anschließend sammelte Sie Berufserfahrung in mehreren Architekturbüros im Bereich Werkplanung und Städtebau.
Die Bayerische Staatsoper München engagierte Claudia Weinhart als Ausstattungsassistentin während der Spielzeiten 1998 bis 2000.
Neben Gastassistenzen u.a. bei den Bregenzer Festspielen, der Deutschen Staatsoper Unter den Linden und der Nederlandse Oper Amsterdam ist sie als Szenenbildnerin u.a. für Abschlussfilme der KHM Köln tätig.
Als Bühnen- und Kostümbildnerin arbeitet sie u.a. am Pfalztheater Kaiserslautern, für das freie Landestheater Miesbach, für die Theatergastspiele Kempf GmbH und für die Oper Breslau.
Ihr Können beweist Claudia Weinhart seit 2007 in vielen Ausstattungen im Opernloft. 2009 erhält sie für das Bühnenbild der Oper "Die Perlenfischer" den Rolf-Mares-Preis.

Ausstattungen im Opernloft in der aktuellen Spielzeit:

Faust



Hans Winkler

Hans Winkler

Hans Winkler wurde in Hannover geboren und absolvierte sein Bühnenbildstudium an der National Theatre School of Canada in Montreal. Nach der Assistentenzeit an den Staatstheatern Hannover und Kassel begann er 1991 mit der Tätigkeit als freier Bühnenbildner für Oper, Ballett und Schauspiel. Zu Opern von Verdi, Mozart, Donizetti, Tschaikowsky, Gounod und Massenet entwarf Hans Winkler die Bühnenbilder, unter anderem für die Staatstheater Braunschweig und Oldenburg, das Theater Augsburg, die Wiener Kammeroper und Vest Norges Opera Bergen. Für die Pacific Opera Victoria in Kanada gestaltete er das Bühnenbild zu Wagners "Das Rheingold", inszeniert von Wim Trompert. Langjährige gemeinsame Arbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Ralf Dörnen. So entstand für die Dresdener Semperoper das Ballett "Verklärte Nacht". Außerdem stattete er zahlreiche Ballettabende für das Theater Vorpommern, das Staatstheater Oldenburg, das Aalto Theater Essen und das Nationaltheater Brno aus. Inspiriert vom amerikanischen Künstler Edward Hopper entstand 2016 am Theater Chemnitz die Ausstattung zum Ballettabend "Gesichter der Großstadt" mit Choreografien von Reiner Feistel und Yiming Xu. Außerdem arbeitet Hans Winkler regelmäßig für das Schauspiel. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme unter anderem für das Ernst Deutsch Theater, die Kammerspiele und das Ohnsorg Theater in Hamburg, das Fritz Rémond Theater in Frankfurt, die Komödie Berlin, für verschiedene Stadt- und Staatstheater sowie Tournee- und Freilichtbühnen. Für den Einkaufskomplex "Limbecker Platz" in Essen gestaltete er die Wand- und Glasbilder in den vier Rotunden. Winkler ist auch als Dozent für die Bühnen- und Kostümbildklasse der National Theatre School of Canada in Montreal tätig. 2010 wurde er in Hamburg mit dem Rolf Mares Preis für herausragendes Bühnenbild ausgezeichnet.

Arbeiten im Opernloft:

Krimioper - Spuk auf Steuerbord (Spielzeit 2020/21)

Krimioper - Mord auf Backbord (2019/20)

Krimioper - Tod im Terminal (Spielzeit 2018/19)

Silvio Motta

Der Architekt und Bühnenbildner Silvio Motta wurde in Heidelberg geboren. Er weist über 30 Jahre Erfahrungen als Bühnen- und Kostümbildner an deutschen und italienischen Theatern auf. 1988 schloss er seine Ausbildung als Architekt am Politecnico di Milano ab. Seine ersten Theatererfahrungen macht er in Italien bei den Brüdern Lievi und während der Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner Tobia Ercolino in Florenz. 1991 gewann er den italienischen UBU Preis für das beste Bühnenbild des Jahres mit der Uraufführung “Plötzlich letzten Sommer” von T. Williams.

Aktuelle Zusammenarbeit mit Jörg Bitterich, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters an der Badischen Landesbühne in Bruchsal, Annett Göre, Ballettdirektorin am Theater Plauen-Zwickau, Ingeborg Waldherr, Theaterregisseurin in Stuttgart und Nina Kupczyk, Opernregisseurin.

Frühere Spielzeiten:

Margarethe Mast

Margarethe Mast studierte Freie Kunst mit Schwerpunkt Bühnenraum bei Raimund Bauer an der HfBK Hamburg. Neben zahlreichen Assistenzen an der Staatsoper Hannover, dem Residenztheater München, am Thalia Theater Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin und der Elbphilharmonie Hamburg realisiert sie eigene Ausstellungs.- und Theaterprojekte in der freien Szene. Seit 2014 arbeitet sie als freischaffende Bühnenbildnerin, entwickelt die Ausstattung von Kinderopern im Rahmen des TuSch Programms der Staatsoper Hamburg und entwirft das Bühnenbild für das Musical "The Full Monty" in der Regie von Ingo Putz am Staatstheater Kiel. Ein weiteres Engagement führte sie an das Theater Pforzheim, bei dem sie im Regie Team Kerstin Steeb und Guido Markowitz die Bühne für den "Barbier von Sevilla" gestaltet. Mit der Regisseurin Kerstin Steeb verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, für ihr gemeinsames Opernprojekt "Der Freischütz" am Opernloft Hamburg erhielt Margarethe Mast 2014 den Rolf-Mares-Preis. Für die aktuelle Produktion am Haus entwickelt sie im Team mit der Regisseurin Anke Rauthmann das Bühnen.-und Kostümbild für den "Werther".

Ausstattungen im Opernloft:

Der Freischütz, Werther und Don Giovanni

Nina Pichler

Nina Pichler, Jahrgang 1977, studierte Schauspieltheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
Vor dem Studium war sie als Regieassistentin drei Jahre am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und ein Jahr Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Vor und während des Studiums inszenierte sie am Staatstheater Wiesbaden, am St. Pauli Theater, Thalia in der Gausstraße und auf Kampnagel. Weitere Engagements führten sie ans Schauspielhaus Kiel, ans Lichthof Theater Hamburg, Monsun Theater Hamburg und an die Westfälischen Kammerspiele Paderborn. Seit 2009 ist Nina Pichler Dozentin für Schauspiel am Hamburger Schauspielstudio Frese.
2010 erhielt Nina Pichler den Rolf Mares Preis für ihre Inszenierung "Die zweite Frau" von Nino Haratischwili.
Im Opernloft in der Fuhlentwiete hat Nina Pichler Krimioper - einer stirbt immer!, Wie überlebt man Oper?-Das Operncamp, Krimioper - 9 Todesfälle in 90 Minuten , Gaga-Gala und Meisterklasse inszeniert.

Regiearbeiten im Opernloft im Alten Fährterminal Altona:
Krimioper - Tod im Terminal

Fotorechte/ Impressum Künstlerportraits

Nina Kupczyk - copyright Max van der Rose
Claudia Weinhart - copyright Peter Litvai
Tom Gatza - copyright Suzanne Caroline Krämer
Hanne Lenze-Lauch - copyright Franzsiska Barth
Kerstin Steeb - copyright Heike Blenk
Susann Oberacker, Inken Rahardt - copyright Silke Heyer
Hannah Schlags - copyright Inken Rahardt
Anke Rauthmann - copyright Pierre Daymé

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