Romeo und Julia
von Charles Gounod- Libretto von Jules Barbier und Michel Carré
Freuen Sie sich auf ein weiteres Highlight: Das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur kommt endlich ins Opernloft.
Überall ist Hass. Und mittendrin, zwischen den Fronten, sind Romeo und Julia. Die beiden erleben eine unbedingte Liebe. Aber wie ist das, wenn die Gesellschaft diese Liebe nicht zulässt? Romeo und Julia kämpfen für eine Welt, in der unterschiedliche Meinungen möglich sind, in der Menschen einander zuhören und miteinander reden. Auch das Publikum darf seine Meinung sagen - angefeuert von Stephano auf Romeos Seite und Lorenzo auf der Seite Julias.
Shakespeares Stück endet tragisch, ebenso die Oper von Gounod - trotz der vielen Walzermelodien. Aber wer weiß, vielleicht finden wir eine Lösung für den Hass…
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Dauer
ca. 90 Minuten
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zzgl. Pause
ca. 30 Minuten
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Einlass & Abendkasse
ab 90 Minuten vor Beginn
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Sprache (Gesang)
Französisch
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Sprache (Übertitel)
Deutsch
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Wir spielen in der Mitte des Theaters
Sie sitzen auf zwei gegenüberliegenden Tribünen. Entscheiden Sie sich schon vorab, ob Sie zu Julias oder Romeos Leuten gehören wollen.
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Musik
französische Oper
3 Stücke Popmusik
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Orchester
Flügel
Kontrabass
Klarinette
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Contentwarnung
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PRESSESTIMMEN
Hamburger Abendblatt:
"Die großen Duette des Liebespaars „Ange adorable“ oder „Nuit d’hyménée!“ waren hinreißend gesungen und vom Instrumentaltrio unter der Leitung des chilenischen Pianisten Esteban Ravanal großartig begleitet." - zur vollständigen Kritik
NDR-Kultur:
"Das Publikum wird Teil des Bandenkriegs. Im Opernloft lernen sich Romeo und Julia im Club kennen. Jeder Clan hat seine Chatgruppe und teilt Freude und Hass - sichtbar als Übertitel. 'Ich finde das immer schön', sagt ein Zuschauer hinterher, 'wenn die ganz moderne Aspekte einbringen mit den Outfits und den Sprachnachrichten, das hat mir sehr gut gefallen.' " - zur vollständigen Kritik
Operaversum:
"Hass, Drogen und Fake News […] Hier steht doch klar zwischen den Zeilen geschrieben: Wollen wir wirklich so leben? […] Wer sich gerne mit der aktuellen Weltlage sowie mit der multifacettierten Frage auseinandersetzt, was Gewalt alles sein, auslösen und anrichten kann, der muss unbedingt ins Opernloft, um zu verstehen, warum Hass, Gewalt und Drogen der Liebe absoluter Tod sind." - zur vollständigen Kritik
Hamburg Magazin:
"Regisseurin Susann Oberacker und Bühnenbildnerin Inken Rahardt lassen auch das Publikum Teil der Geschichte werden. Die Zuschauer sitzen sich in zwei Lagern gegenüber und müssen sich von Anfang an positionieren. " - zur vollständigen Kritik
Publikumsstimmen
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"Erfrischend und jung, bringt Spaß!"
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"Die moderne Interpretation ist toll, auch das die Bühne in der Mitte des Saals ist..."
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"Es war wunderbar, weiter so!"
Ensemble
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Anna Galushenko - Julia
Anna Galushenko - lyrischer Koloratursopran - wurde in Usbekistan geboren. Sie machte ihren ersten Abschluss an der Staatlichen Universität für Theaterkunst in Moskau als Schauspielerin und vertiefte ihr Studium als Sängerin an der „Ecole Normale de Musique de Paris“.
Bereits während ihres Studiums sang sie die Rolle der Pamina und Papagena in Mozarts Die Zauberflöte sowie Elvira in Don Giovanni. 2019 sang sie in Carmina Burana unter der Leitung von J. Bašmet. 2020 wurde sie als Gilda für das „Monterosa Opera Festival“ in Montenegro engagiert. In den Jahren 2023–2024 nahm sie am Musikfestival in Waldenburg und Riehen (Schweiz) teil und debütierte als Baker’s wife in der zeitgenössischen Oper The Village.
Sie ist Preisträgerin mehrerer renommierter Musikwettbewerbe in Polen, Belgien und Estland. Im Opernloft singt sie zurzeit auch Violetta in La Traviata.
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Timotheus Maas - Lorenzo
Der niederländische Bassbariton Timotheus Maas sang bereits als Knabensopran und nahm 2002 an der TV-Oper Una Voce Particulare teil. Er studierte Gesang am Koninklijk Conservatorium Den Haag und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und absolvierte Meisterkurse u.a. bei Christoph Prégardien und Michaela Schuster.
Maas gibt regelmäßig Liederabende mit Zyklen wie Die Winterreise, Schwanengesang und Die schöne Müllerin, zudem tritt er als Solist in Oratorien auf. 2017 gastierte er bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.
Auf der Opernbühne sang er Rollen wie Don Alfonso (Così fan tutte), Sarastro (Die Zauberflöte), Leporello (Don Giovanni), Gremin (Eugen Onegin) und Mephisto (Faust). Uraufführungen führten ihn an die Biennale Venedig und ans Schauspielhaus Hamburg. 2019 war er am Luzerner Theater als Plutone (Il ballo delle ingrate), 2021 im Muziekgebouw Amsterdam als Mutter in Die sieben Todsünden und 2022 am Theater Bremen in Obsessions zu erleben.
Seit 2020 tritt Maas mit dem Ensemble Frommermann international auf. Seit 2022 gehört er zudem zu der Gruppe THE CAST, die unkonventionelle Opernshows im deutschsprachigen Raum präsentiert.
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Songyan He - Romeo
Der chinesische Tenor Songyan He lebt seit 2009 in Deutschland.
Er begann seine Gesangsausbildung als Bariton am Opera Arts College in seiner Heimatstadt Beijing. Von 2009 bis 2012 studierte er als Bariton bei Prof. Anke Eggers und Prof. Günter Binge am College of Music in Hamburg. Nach einem Fachwechsel zum Tenor setzte er seine Ausbildung 2012 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort.
2017 begann er ein Masterstudium der Oper bei Prof. Mark Tucker an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, welches er 2020 abschloss. Seitdem trat er bei verschiedenen Konzerten in Deutschland auf.
Als Rodolfo in La Bohème stand er 2015 erstmals im Opernloft auf der Bühne. Aktuell ist er auch als Alfredo in La Traviata zu erleben.
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Alina Behning - Stefano
Die Hamburger Mezzosopranistin Alina Behning studierte klassischen Gesang an der HfMT Hamburg und der HMT Rostock. Solistische Engagements im Opern- und Konzertfach brachten sie u.a. ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, die Laeiszhalle Hamburg, das Theater Hof, das Volkstheater Rostock, das Allee Theater sowie in die Schweiz und nach Italien.
Sie trat im Rahmen des „Bachfest“ Rostock, der Festspiele Mecklenburg Vorpommern, des Festivals „Alpenklassik“ und als Mama Lucia in Cavalleria rusticana im Festival „Opera al Larghetto“ in Italien auf. Als Konzertsängerin ist sie in verschiedenen Konzerten im europäischen Raum zu hören. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Wiesbaden, der Live Music Now (Yehudi Menuhin) Stiftung sowie der Franz und Christel Kuhlmann Stiftung. Zuletzt debütierte sie als Carmen in Bizets Oper am Teatro Savoia in Italien und wird 2026 wieder an der Goetheanum Bühne in verschiedenen Rollen in Wagners Parsifal zu erleben sein.
Im Opernloft hat sie 2022 bereits in der TikTok-Oper Carmen by Carmen mitgewirkt. Derzeit singt sie außerdem die Rolle der Flora in La Traviata.
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Inszenierungsteam
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Susann Oberacker - Regie
Susann Oberacker wurde in Hamburg geboren. Hier studierte sie Phonetik, Geschichte, Deutsche Sprache sowie Theater und Medien. Seit ihrem 10. Lebensjahr geht sie in die Oper, seit dem Abitur arbeitet sie am oder fürs Theater. Ihre zweite Leidenschaft ist das Schreiben. Als Theaterkritikerin hat sie beides miteinander verbunden. Sie schrieb u.a. für Hamburger Morgenpost, Kieler Nachrichten, Die Deutsche Bühne, Theater der Zeit. Außerdem war sie in mehreren Theater-Jurys tätig.
Seit der Eröffnung des Opernlofts 2007 hat sie sich dann endgültig fürs Theater, speziell für die Oper entschieden. Seitdem gehört sie zum Leitungstrio des Opernlofts und ist fürs Künstlerische Betriebsbüro verantwortlich. Zusätzlich schreibt sie Stücke und Bühnen-Fassungen, die bei Hartmann & Stauffacher verlegt sind. Derzeit im Repertoire läuft ihre Krimioper “Mord auf Backbord”. Und sie moderiert mit Vergnügen gemeinsam mit Yvonne Bernbom den Opern-Slam.
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Esteban Ravanal - musikalische Leitung
Esteban Andres Ravanal Canales ist ein chilenischer Pianist und lebt seit 2013 in Deutschland.
Er absolvierte seinen Bachelor of Arts an der Fakultät für Kunst der Universität in Santiago de Chile und seinen Master of Music
an der Musikhochschule Lübeck.
Seit 2017 arbeitet er als Korrepetitor und Pianist bei verschiedenen Produktionen,
Konzerten und Musikfestivals, und als Musical Director für "Reset" Produktionen in Leipzig.
Esteban war Pianist und Korrepetitor an Bord der AIDA Cruises und ist außerdem als Klavierlehrer an der Talent Musik Akademie Pinneberg tätig.
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Inken Rahardt - Bühnenbild
Inken Rahardt ist die Intendantin des Opernlofts. Seit 2007 führt sie Regie. Sie studierte Kultur- und Medienmanagement in Hamburg und zuvor Operngesang in den USA. Sie entwickelt eigene Stücke, Opernfassungen und innovative Formate wie den Opern-Slam. Für ihre Inszenierung von Händels „Tolomeo“ erhielt sie 2010 den Rolf-Mares-Preis, gefolgt von einem weiteren Preis im Jahr 2015 für die Inszenierung von „Orlando furioso“. Bei einigen Produktionen gestaltet sie zudem Bühnen- und Kostümbilder und arbeitet als Theaterfotografin. Neben ihrer Tätigkeit im Opernloft inszenierte sie auch am Ernst Deutsch Theater und wird demnächst am Theater Luzern tätig sein. Im Jahr 2024 wurde ihr der Theaterpreis Hamburg für die „Herausragende Regie“ ihrer Fußballoper verliehen.
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Almut Blanke - Kostüm
Almut Blanke ist Kostümbildnerin, Gewandmeisterin und Schneidermeisterin. Als Designerin entwirft sie Kostümbilder für Oper, Musical und Schauspiel.an verschiedenen deutschen Theatern u.a. an den Staatstheatern Oldenburg und Hamburg, dem Pfalztheater Kaiserslautern, Landestheater Detmold, Theater Münster und der Kulturfabrik Kampnagel.Darüber hinaus war sie als Dozentin für Drapagé, Moulagetechnik, Modellgestaltung, Schnitt und Realisation an den verschiedenen Akademien für Mode und auch als Leitung der Kostümabteilung am Theater Münster.
Almut Blanke hat von 2003-2005 die ersten Produktionen vom Jungen Musiktheater Hamburg - später Opernloft - als Kostümbildnerin begleitet.
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Ensemble
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Anna Galushenko - Julia -
Songyan He - Romeo
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Alina Behning - Stefano -
Timotheus Maas - Lorenzo

















